2/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ... und doch ...

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1/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ... http://de.youtube.com/watch?v=Ai_vsJqAzRk 2/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ... http://de.youtube.com/watch?v=sL8-UjUgjqw 3/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ... http://de.youtube.com/watch?v=O9ZYnrhvpOI 4/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ... http://de.youtube.com/watch?v=a_Fo2xusIUc 5/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ... http://de.youtube.com/watch?v=4LegWRYvzQ4 "116. Kapitel Entstellung der reinen Gotteslehre zufolge der menschlichen Willensfreiheit. Das Ende der Langmut des Herrn. [RB.01_116,01] Spricht der Redner: Freund, wir sehen nun ein, daß die Gotteslehre Christi wohl eine echte Gotteslehre sein kann und auch sicher ist, obgleich sie von Rom auf das greuelhafteste mißbraucht wird. Aber nur sehen wir noch nicht ein, wie denn der Herr es zulassen konnte, daß diese in der ersten Zeit doch rein apostolische Kirche in den letzten Jahrhunderten so herabgesunken ist, daß sie nach dem reinen Sinn des Evangeliums gar keine Kirche mehr ist. Ihr lateinisches Geplärr, ihre Ohrenbeichte, ihr Meßopfer und sonstiger Heiligenfirlefanz und besonders das aller Natur widerstrebende Zölibat sind doch Erscheinungen, über die sich in der jetzigen Zeit sogar schon Pudel zu mokieren anfangen anderer dümmster kirchlicher Gebräuche nicht zu gedenken. Und solch eine großartigste Narrenanstalt duldet der Herr, dessen Lehre ein Zentralsonnenlicht den Menschen der Erde sein soll! Sieh, das ist des Pudels ominöser Kern! Darüber, Freund, gib uns noch ein Lichtlein! [RB.01_116,02] Spricht Bruno: Liebe Freunde! Warum dieses der Herr zulassen kann, müßt ihr euch aus dem heiligen Begriff der notwendigen Freiheit des menschlichen Willens erklären, ohne welche der Mensch nicht Mensch, sondern ein bloßes Tier oder ein Automat wäre. Da er jedoch, um Mensch zu sein, einen vollkommen freien Willen haben muß, demzufolge er tun kann, was immer er will, so ist es auch klar, daß es ihm auch in Hinsicht auf die noch so reingöttliche Lehre freistehen muß, sie anzunehmen oder nicht anzunehmen, oder als echt oder nicht echt anzuerkennen. Da aber dem Menschen solches zusteht, so war es dann auch möglich, daß sich mit der Zeit aus der reinen Lehre Christi ein finsterstes Papsttum herausbilden konnte. [RB.01_116,03] Haben sich doch schon zu den Zeiten der Apostel Geschäftemacher mit der Wunderlehre Christi vorgefunden; ja Christus Selbst hatte einen, der Ihn verriet, bei sich! Wie sollen sich da in den späteren Zeiten nicht Krämer in Menge vorgefunden haben, denen die Lehre Christi als eine geduldige Kuh galt, die ohne viel Futter eine ungeheure Menge Milch gibt. Da aber geldsüchtige Menschen das nur zu gut eingesehen haben, machten sie aus der Gotteslehre eine Verkaufsware, handelten damit in allen Landen der Erde und machten die besten Geschäfte. Das war schon die erste böse Tat! Als aber die Kaufleute (römische Pfaffen aller Art) sahen, daß die Ware in ihrer reinen, geistigen Form nicht mehr gar zu gierig gekauft wurde, besonders bei den prunk- und zeremonieliebenden Asiaten da richteten sie auch bald ihre Ware so ein, wie sie glaubten, daß sie den Morgenländern am meisten zusagen dürfte. Und sehet, der neue Handel ging dann wieder gut vonstatten. [RB.01_116,04] Aus dieser Handelsepoche datiert hauptsächlich zuerst die freche Beschneidung der reinen Lehre Christi, die Erfindung des Fegfeuers, der Ablässe, der Bruderschaften und dergleichen mehr. Auch die den verschmitzten Kaufleuten Roms sehr viel eintragenden Kreuzzüge gehören dieser zweiten Epoche an. In der späteren Zeit, als die Menschen ein wenig einzusehen begannen, zu wessen Nutzen Roms Ablässe so eifrig gepriesen und mit aller Energie betrieben wurden, hat man dann dieser zu grellen Betrügerei etwas Einhalt tun müssen. Auch ist man dahintergekommen, daß die Kaufleute Roms mit den Sarazenen in innigster Geschäftsverbindung standen und diesen treulich kundgaben, wann sie wieder von einem Kreuzzuge besucht würden wodurch es dann den wohlunterrichteten Sarazenen freilich stets ein leichtes sein mußte, die blinden Kreuzritter auf das zweckmäßigste zu empfangen. [RB.01_116,05] Als die Menschen hinter all diese Betrügereien kamen, warf man sich auf die Mystik oder eigentlich Schwarzkunst, errichtete Wallfahrtsorte mit Mirakelbildern, hüllte sich ganz ins Latein ein, produzierte wundertätige Reliquien und baute große Tempel mit viel Wunderaltären. Damit handelt man bis zur Stunde..." aus ROBERT BLUM oder "Himmel und Hölle", Jenseitsführung des Robert Blum, Band 1, dem Jakob Lorber gegeben.

Category: People
Uploaded: October 13th, 2008 @ 8:09 pm
Author: Steffenelis

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